Fahrzeughersteller:
Der Einsatz von CANdesc stellt für den Fahrzeughersteller sicher, dass in einer Fahrzeugbaureihe die Diagnosespezifikation einheitlich in allen Steuergeräten umgesetzt ist.
Der größte Nutzen wird erzielt, wenn CANdesc und CANdelaStudio zusammen verwendet werden.
Die Diagnosefunktionalitäten und Diagnosedaten für ein Steuergerät werden in der Spezifikationsphase mit CANdelaStudio beschrieben und in einer einheitlichen Datenbasis (CANdela) erfasst. Aus dieser erfassten Diagnosespezifikation wird direkt der Code für CANdesc erzeugt. Damit entspricht die Implementierung immer der Spezifikation. Gibt es Änderungen in der Spezifikation, ist keine kostenaufwendige Neuprogrammierung nötig, der Code wird einfach neu erzeugt.
Mit der CANdela Datenbasis parametriert der Fahrzeug- und der Steuergerätehersteller auch seine Diagnose-Testsysteme. Damit entsteht eine durchgängige Prozesskette von der Spezifikation über die Implementierung bis hin zur Testerparametrierung.
Steuergerätehersteller:
CANdesc deckt das Diagnoseprotokoll des Fahrzeugherstellers sowie die transportierten Daten komplett ab.
- Damit sind zeitliche und inhaltliche Anforderungen des Diagnoseprotokolls korrekt implementiert.
- Ein Produktlinienkonzept im Diagnosebereich wird trotz vieler Steuergerätevarianten und Fahrzeughersteller möglich
- Entwicklungskosten für Implementierungs- und Testaufwand sind geringer
- Es kann von einer korrekten und vollständigen Diagnoseimplementierung ausgegangen werden.
Code-Umfang
Der Umfang von automatisch generiertem Code in Bezug auf RAM und ROM ist naturgemäß höher als von Hand optimierte Module. Betrachtet man aber die "toten Pfade" (ca. 10%-20%) und die oft suboptimalen Erweiterungen während der Laufzeit eines Projektes in handcodiertem Code, so ist der
automatisch generierte Code-Umfang
in der Regel nicht höher als der von handcodierten Modulen.
Beispiel für einen Code-Umfang
Mikroprozessor: Motorola HC12, MC9S12DP256;
Cosmic-Compiler 4.5 mit einer Implementierung von 10 Diagnose Services und 30 Subfunktionen mit den Datenpaketen:
Codegröße: ca. 5,5 kByte
Tabellen und Konstanten: ca. 700 Byte
RAM: ca. 70 Bytes, dazu kommen Bytes für den Diagnosepuffer
Für eine durchschnittlich dimensionierte Anwendung mit ca. 120 Subfunktionen erhöht sich die Codegröße auf ca. 9kByte.
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