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Typisches Kommunikationsmodell im Kfz

Für den Einsatz eines seriellen Bussystems im Automobil reicht in der Regel die Umsetzung der in den unteren beiden Schichten definierten Aufgaben aus. Deshalb genügt für den seriellen Datenaustausch im Automobil üblicherweise der Einsatz eines Schicht-2-Protokolls (Schicht-1/2-Protokoll). Dies kommt einerseits der Erfüllung der meist anspruchsvollen Zeitbedingungen sehr entgegen. Andererseits aber auch der Forderung nach einer einfachen Implementierung der Kommunikationsschicht.

Wenn der Fall eintritt, dass die zur Verfügung stehende Funktionalität nicht ausreicht, dann müssen höhere Protokolle definiert und aufgesetzt werden. Ursachen dafür sind beispielsweise Netzmanagement- oder Diagnosefunktionalitäten, aber auch notwendige Objekte und Dienste für die Modellierung verteilter Applikation. Solche zusätzlichen Funktionalitäten werden vom Application Layer und dem zugehörigen Schicht-7-Protokoll abgedeckt. Mit der Einführung eines Application Layer verlagert sich die Schnittstelle zwischen der Applikation und der Kommunikation vom Data Link Layer zum Application Layer.

Ein weiteres höheres Protokoll ist erforderlich, wenn größere Datenblöcke übertragen werden müssen, als es mit dem definierten Data Link Layer möglich ist. Für die Übertragung größerer Datenblöcke sind so genannte Transportprotokolle (Schicht-4-Protokolle) erforderlich. Diese sorgen u.a. für die notwendige sendeseitige Segmentierung und Sequenzierung sowie empfangsseitige Assemblierung und Flusskontrolle.






© 2006-2008 Vector Informatik GmbH. Letzte Änderung: 2007-06-25

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